Fassade verputzen – Schritt für Schritt

Die Fassade gestaltet den ersten Eindruck Ihres Wohnobjekts. In diesem Text erklären Ihnen die Profis der Baufirma Wien, wie Sie eine Fassade selbst verputzen.

Angefangen von der richtigen Vorbereitung, bis hin zu der richtigen Arbeitsweise und zum Oberputz.

Warum ist es wichtig, die Fassade zu verputzen?

Die Fassade zu verputzen ist sehr bedeutsam, denn der Fassadenputz ist die Schutzschicht des Hauses. Mit dem Putz können Sie Ihre Fassaden vor Schlagregen, UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Schmutz und Frostschäden schützen. Somit können Sie auch ungewollte und hohe Kosten für anfallende Reparaturen vorbeugen. Auch kann der Außenputz dafür sorgen, dass dank der Dampfdurchlässigkeit die Wohnfeuchtigkeit von innen nach außen abziehen kann. 

Während dem Verputz werden viele Schichten des Putzes aufgetragen. Hierbei gilt folgendes: Je mehr Unterputzlagen aufgetragen werden, desto mehr Festigkeit kann erschaffen werden. Am Ende wird der Oberputz die Struktur geben. Das genaue Putzsystem, das heißt Anzahl und Stärke der Lagen oder Putzarten, richtet sich nach dem jeweiligen Untergrund oder nach der Art der Mauersteine. 

Hinweis der Profis von Baufirma Wien: Achten Sie darauf, dass die Außentemperatur während dem Putzprozess am Mauerwerk mindestens 5 °C beträgt!

Fassade verputzen - Schritt für Schritt

Fassade verputzen – Tipps in nur 5 Schritten

Untergrund der Fassade vorbereiten

    • Untergrund sauber bürsten
    • Risse ausgleichen
    • Grundierung auftragen
    • Putzprofile oder -schienen anbringen

Der Tragfähige Putzuntergrund muss sauber, trocken und frei von losen Teilen und Staub sein. Daher sollten Sie die freie Außenwand mit einer Bürste abbürsten. Mit einem Reparaturmörtel können Sie Fehlstellen ausgleichen, um eine reine und ebene Oberfläche zu erreichen. Stark saugende Untergründe wir Kalksandstein oder Porenbeton müssen mit Grundierung vorbehandelt werden, indem diese mit einem Malerquast aufgetragen werden. Worauf Sie hierbei achten müssen, ist es, die Risse im Mauerwerk zu reparieren.

Der Einsatz von Putzprofilen oder Putzschienen ist beim Verputzen der Außenwand sehr sinnvoll. Denn diese können bei der Festlegung und Einhaltung der Putzschichtdicke helfen und dienen dem Systemabschluss so wie der Sicherung der Putzränder. Sie können hierbei die Putzprofile mit kleinen Mengen an Ansetzmörtel in etwa 50 cm Abständen an die Wand fixieren.

Unterputz für die Fassade anmischen

    • Unterputz anrühren
    • Mischverhältnis beachten

Den Unterputz können Sie gemäß den Herstellerangaben mit einem großen Mörtelkübel anmischen. Hierbei können Sie am besten eine Bohrmaschine mit einem Quirl-Aufsatz nutzen und den Unterputz mischen, bis keine Klumpen mehr ersichtlich sind. 

Wichtiger Hinweis: Wenn später der Putz nicht an der Fassade halten sollte, dann können Sie davon ausgehen, dass entweder zu viel oder zu wenig Wasser beigemischt wurde. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, das vorgegebene Mischverhältnis einzuhalten. 

Erste Putzschicht auf die Fassade auftragen und glätten

    • Putz auftragen
    • Ggf. Spritzwurftechnik nutzen
    • Putzschicht glätten
    • „Nass in nass“ arbeiten

Verteilen Sie zunächst den Putz mit einer Putzkelle auf der Außenwand. Glätte Sie diesen dann zwischen zwei Putzschienen zu einer ebenen Schicht. Dies können Sie mit einem Brett oder einer Kartätsche durchführen. Arbeiten Sie hierbei „nass in nass“, das heisst also eine Wand immer ohne Unterbrechung zu bearbeiten und nie mehr Putz anrühren, als Sie verarbeiten können.

Fassadenputz anziehen lassen und abreiben

    • Anziehzeit abwarten
    • Putzschicht abreiben
    • Trocknen lassen

Je nach Putzart können Sie die Anziehzeit planen. Die erste Trocknungsphase des Außenputzes ist die Anziehzeit. Die Anziehzeit kann je nach Art des Putzes bis zu 1,5 Stunden dauern. Nach der Anziehzeit können Sie dann den Putz mit einem Reibebrett oder Schwammbrett abreiben und die Putzschicht trocknen lassen.

Hierbei gilt folgende Regel:  ein Tag Trocknungszeit pro 1 mm Schichtstärke. 

Wenn die Trockenzeit nicht eingehalten wird, dann kann der Putz instabil werden oder sogar reißen. Abhängig vom Putzsystem können Sie anschließend gegebenenfalls die zweite Unterputzlage bearbeiten.

Oberputz auf die Fassade auftragen

    • Oberputz auswählen
    • Diesen mit gleicher Technik dünner auftragen

Der Oberputz ist dünner als der Unterputz. Dieser wird jedoch trotzdem mit der gleichen Technik wie beim Unterputz aufgetragen. Je nach Ihrem Geschmack können Sie die Struktur und Farbe des Oberputzes auswählen. Es gibt unterschiedliche Arten von Wandputz. Hier einige Beispiele: Rillenputz, Filzputz, Kratzputz oder Dekorputz wie Scheibenputz oder Rauputz.

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